AKTIV
Zukunft
MITGESTALTEN

Zum Team gehören (von links): Steffi Baiz, Patrick Dornach, Isabell Ahegger, Rolf Grummel, Thomas Weizenegger, Aimée Jajes, Sebastian Kehr.
Die Mediengruppe Allgäuer Zeitung blickt in Richtung Zukunft. Was dabei ins Auge sticht, sind das Transformationsprojekt Oya und unsere Vision 2026, die uns vorgeben, wie wir handeln möchten. Geschäftsführer Rolf Grummel und Thomas Weizenegger, Leiter der Stabstelle „Strategische Unternehmensentwicklung“ und Teil des Oya-Teams, erläutern im Interview, was Oya ist, was die Transformation für alle Mitarbeitenden bedeutet und wie wir das Unternehmen gemeinsam für die Zukunft wappnen. Was ist Transformation? Thomas Weizenegger: Per Definition ist Transformation ein tiefgreifender Wandel, der nicht einfach passiert, sondern aktiv gestaltet wird. Dabei arbeitet man auf ein bestimmtes Ziel hin. Warum braucht es die Transformation? Rolf Grummel: Ich habe als Geschäftsführer der Mediengruppe Allgäuer Zeitung den Auftrag, das Haus für die Zukunft zu wappnen. Die Rahmenbedingungen verändern sich dabei ständig und sind oftmals nicht vorhersehbar, wie der Krieg oder die Pandemie gezeigt haben. Das Mediennutzungsverhalten der Menschen und die Geschäftsmodelle der Unternehmen sind stets im Wandel. Wir müssen die Mediengruppe an diese Rahmenbedingungen anpassen, damit unser Unternehmen langfristig besteht. Dafür gibt es das Transformationsprojekt. Und wie sieht das aus? Grummel: Der Transformationsprozess basiert auf empirischen Daten, die wir mithilfe von Analysen gewonnen haben. Wir haben uns angeschaut, wie sich das Allgäu in den nächsten fünf Jahren entwickeln wird. Wie sich die Menschen und die Unternehmen verändern. Dabei haben wir auch das Mediennutzungsverhalten analysiert. Wie konsumieren die jüngeren Generationen Z und Alpha Medien und Werbung? Wer sind unsere Wettbewerber? Aus den Erkenntnissen haben wir ein Zielbild für 2026 aufgestellt und uns überlegt, wie die Mediengruppe Allgäuer Zeitung aufgestellt werden muss, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

Weitere Informationen und Updates zum Transformationsprojekt Oya findet ihr im Intranet unter azv.de/oya (Zugang nur für Mitarbeitende der Mediengruppe). Alle zwei bis drei Wochen freitags von 11 bis 12 Uhr beantworten Thomas Weizenegger und das Team eure Fragen zu Oya. Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail bei oya@azv.de anmelden.
Das Oya-Team steht für Fragen, Anregungen und Ideen zum Projekt zur Verfügung.

Wer oder was ist Oya? Weizenegger: Oya ist der Name unseres Transformationsprojekts. Oya ist eine afrikanische Göttin der Yoruba-Religion. Sie ist die Göttin des Wandels, der Transformation und des Übergangs.
Hat Oya auch etwas mit der Agentur OYA media zu tun? Weizenegger: Nicht direkt. Das Transformationsprojekt war zuerst da. Dann haben wir begonnen die Agentur am Markt und an den Kundenbedürfnissen neu auszurichten. Hier spielt auch das Vermarktungsprojekt eine große Rolle. Es ist aber gar nicht so einfach, einen passenden Namen für unsere Agentur zu finden, weil verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssen. Das Transformationsprojekt Oya ist deshalb nun der Namenspate der Agentur. Zurück zum Transformationsprozess Oya. Wie kann der Wandel gelingen? Weizenegger: Wir haben Erfolgsfaktoren definiert, mit denen wir unser Ziel erreichen können: Welches Können und welche Ressourcen benötigen wir? Außerdem haben wir die langfristigen Ziele auf einzelne Zeiträume heruntergebrochen. Veränderung klingt oftmals unbequem. Können wir es nicht beim Status quo belassen? Weizenegger: Ich würde nicht sagen, dass Veränderung unbequem ist. Sie ist eher mit Arbeit und Anstrengung verbunden. Alle müssen mitarbeiten, um die Ziele, die wir uns gesetzt haben, zu erreichen. Jedes Unternehmen braucht eine sichere und langfristige Zukunft. Es ist egal, wo ich arbeite. Es lässt sich nicht vermeiden, dass ich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter darauf hinarbeiten muss, dass das Unternehmen Bestand hat. Wandel kann doch auch Angst machen. Weizenegger: Angst hat man vor dem Unbekannten. Wir wissen aber, was auf uns zukommt. Denn der Transformationsprozess basiert auf Fakten und Analysen. Ja, es werden Fehler passieren und vielleicht gehen wir auch mal in die falsche Richtung. Aber daraus können wir lernen. Aktiv zu bleiben kann uns die Angst nehmen. Wann ist die Transformation abgeschlossen? Grummel: Wir haben das Zielbild für das Jahr 2026 definiert. Doch der Transformationsprozess wird nie abgeschlossen sein. Wir müssen uns immer auf veränderte Einflussfaktoren und Märkte einstellen. Bestimmt brauchen wir im Jahr 2025 wieder ein neues Zielbild, damit wir auch in Zukunft ein zuverlässiger Content-Lieferant für die Menschen im Allgäu sind.